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| Rolfing und Yoga |
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Bevor Frau Rolf ihre Methode praktizierte, hat sie mit Hilfe ihrer Yoga
Kenntnisse, Rückenbeschwerden gemildert, die durch Skoliose
hervorgerufen wurden.
In der 30er Jahren war Yoga noch etwas außergewöhnliches, und gute
Lehrer waren schwer zu finden. Sie wurde von Pierre Bernard
unterrichtet, einem Yogalehrer aus Nyack, N.Y.
Sie kombinierte ihre wissenschaftlichen Erkenntnisse über das
Bindegewebe, das Studium der Homöopathie und der Osteopathie sowie ihre
Yogakenntnisse und entwickelte ihre Methode, die strukturelle
Integration.
Ihre Vorstellung von Rolfing entspricht den Zielen des Yoga; "ein
physikalisches System, das dem Körper, Geist und dem spirituellen Wohl
des Übenden durch das Verständnis von struktureller Ausgeglichenheit
bereichert".
"Dr.Rolf war immer offen für Neues und integrierte das neu gelernte in
ihre Arbeit" sagt Rosemarie Feitus, cert. Rolfer, in der Einleitung zu
ihrem Buch.( Ida Rolf, Gespräche Rolfing und physikalische Realität)
Während sie Yoga praktizierte und dessen Prinzipien diskutierte,
etablierte Dr. Rolf die Basis ihrer zukünftigen Arbeit: das Körper sich
strecken/dehnen müssen, dass sie im Gleichgewicht sein müssen und dass ein
ausgeglichener Körper zu einem besseren menschlichen Dasein verhilft.
Sie erkannte, dass die Asanas die Dehnung und Lockerung der Gelenke oft
nicht bewirkten, in vielen Fällen führten sie sogar zur Kompression der
Gelenke. Sie mussten durch etwas anderes ersetzt werden. Aus dieser
Einsicht entstand Rolfing®.
Rolfing® wirkt auf zwei Arten: durch manuelle Arbeit des Rolfers am
Bindegewebe und durch Bewegungsübungen. Diese Kombination verändert auf
physikalischer Ebene die Struktur des Körpers und auf energetischer
Ebene verbessert es Bewegung und Funktion. Rolfing® geht darüber
hinaus, wo die Möglichkeiten des Yoga oftmals enden. Yoga unterstützt
diese Veränderungen indem es die Wahrnehmung erweitert und die
Effizienz des Körpers erhöht.
(Mattheus Juan Els)
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